Bei den Schiebern unterscheiden wir zwei Hauptgruppen:

 

1. Schieber mit Feststellmechanismus 

2. Schieber ohne Feststellmechanismus 

 

 

Zu den Schiebern aus der 1. Gruppe zählen

A: Automatikschieber

Bei dieser Art gibt es einen Sperrdorn, der durch eine Feder zwischen die Kuppelglieder gedrückt wird und ein Weiterlaufen des Schiebers auf der Reißverschlusskette verhindert.

 

H: Hosenschieber

Bei dieser Art ist der Sperrdorn an der Griffplatte angegossen und wird durch Schwenken der Griffplatte zwischen die Kuppelglieder gedrückt.

 

F: Hosenschieber mit Federarretierung

Bei dieser Art ist der Sperrdorn an einer Blattfeder angebracht. Die Betätigung des Sperrdorns erfolgt durch Schwenken der Griffplatte, wobei die Griffplatte in der verriegelten Stellung durch die Feder arretiert wird.

 

Zu den Schiebern aus der 2. Gruppe zählen:

 

L: Lose Schieber (oft auch freilaufender Schieber genannt)

Die Schieber haben keinen Feststellmechanismus und somit kann der Reißverschluss durch Auseinanderspreizen der Reißverschlusshälften geöffnet werden. Meist ist diese Ausführung in Taschen, Mappen und Kleinlederwaren gewünscht.

R: Lose Schieber Reverse

Die Schieber sind ähnlich ausgeführt wie L jedoch können sie auf eine Kunststoffkette reverse aufgezogen werden. Damit werden Reißverschlüsse gefertigt, die die Spirale auf der Rückseite haben. Die Vorderansicht zeigt nur die beiden Bänder des Reißverschlusses.